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Subaru wird 1953 als eine Tochter der japanischen Firma Fuji Heavy Industries gegründet. Subaru ist weltweit der größte Hersteller von Allrad-PKW. Nachdem die Fuji Sangyo aus gesetzlichen Gründen im Jahr 1950 in 12 Firmen aufgeteilt worden war, gründeten fünf dieser neuen Firmen 1953 die Fuji Heavy Industries Ltd. und brachten Know-how aus verschiedenen industriellen Sparten ein. Zweck der neuen Firma war der Bau, Vertrieb und Unterhalt von Flugzeugen.

1955 wurde der erste PKW, der P1 Prototyp, unter dem Namen Subaru, einem Sternhaufen der Plejaden, vorgestellt. Dieser 1500er war das erste japanische Auto mit selbsttragender Karosserie. Aus finanziellen Gründen kam die Produktion nicht in Gang.

Der erste in Serie produzierte Wagen war das 1958 eingeführte Subaru 360 Minicar – es entsprach den Vorstellungen eines Kleinfahrzeugs für das Volk und wurde zu einem Meilenstein in Japans Automobilgeschichte.



Wegen seiner rundlichen Form erhielt es bald den Kosenamen Marienkäfer und wurde überaus populär. Der Subaru 1000 war 1965 Japans erstes Frontantriebsauto, das in Großserie gebaut wurde. Mit diesem Auto begann die Subaru-Geschichte des Boxermotors, damals kombiniert mit Frontantrieb.

1972 hatte der Leone 4WD Station Wagon, der erste Großserien-Personenwagen mit Allradantrieb Premiere.



Die Vorteile des 4WD auf unbefestigten Straßen und im Schnee kamen den stark zunehmenden Freizeitaktivitäten sehr entgegen,
und so wurde der Leone 4WD in Japan und auf den Exportmärkten zum durchschlagenden Erfolg. Sein zuschaltbarer 4WD stand am Beginn der Entwicklung zum heutigen permanenten Subaru AWD.

Noch vor seiner Lancierung im Jahr 1989 gelang Subaru mit dem Legacy 4WD der Geschwindigkeits-Weltrekord über 100.000 km in der Kategorie Fahrzeuge mit Benzinmotor bis 2000 ccm. Die Distanz von 100 000 km wurde in 447 h, 44 min und 9,887 sec zurückgelegt, was einem Durchschnitt von 223,345 km/h entspricht. Auch in den 90er-Jahren machte Subaru mit weiteren Geschwindigkeits-Weltrekorden von sich reden. So erreichte der Lecacy Touring Wagon GT 1993 eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 249,981 km/h über eine Stunde. 1996 stellte der Subaru Forester einen neuen 24-h-Welterekord in Indianapolis auf. Auf einem abgesperrten Straßenstück in Colorado erreichte ferner der Legacy Kombi mit 270,047 km/h einen Rekord für Großserien-Kombis bis 2l Hubraum.

1995 gewann Subaru die Rallyeweltmeisterschaft. Ein Erfolg, der sich zum Hattrick ausweitete: Auch 1996 und 1997 hieß der Rallyeweltmeister Subaru.



Die erste japanische Marke und eine der wenigen überhaupt, der dies gelang. Außerdem gewannen 1995 Colin McRae, 2001 Richard Burns und 2003 Petter Solberg jeweils die Fahrerwertung der WRC.

Aktuelle Subaru-Modelle sind der Kleinwagen Justy, die Kompaktklasse Impreza, die Mitteklassewagen Legacy und Outback sowie die SUVs Tribeca und Forester. Bei den Themen Zuverlässigkeit, Verarbeitung und Zufriedenheit wird Subaru seit Jahren in den Listen des ADAC auf oberen Plätzen geführt.

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