Auto-Ankauf.com - ein Service der Auto-Bodenheimer GmbH - kostenlose Hotline: 0800 64 64 864

Kia Motors ist der zweitgrößte koreanische Kraftfahrzeughersteller und gehört seit der Übernahme durch Hyundai seit 1998 zur Hyundai Kia Automotive Group, der Nummer fünf weltweit.

Der Name setzt sich aus „ki“ für aufsteigen und „a“ für Asien zusammen. Ein asiatischer Aufstieg ist auch die Geschichte des Herstellers, der in Korea automobile Pioniertaten vollbrachte.



Die Geschichte von Kia Motors beginnt im Jahr 1944 mit der Gründung der „Kyongseong Precision Industry“, die ab 1952 als „Kia Industry Company“ zunächst Fahrräder herstellte. Den Grundstein für die koreanische Fahrzeugproduktion legte Kia 1961 mit der Produktion des Motorrades C-100 und des Dreirad-Minilasters K-360 ein Jahr später.

1971 produziert Kia dann den vierrädrigen LKW Titan, der so verbreitet ist, dass das Wort „Titan“ in Korea zum Synonym für Lastwagen schlechthin wird. 1973 stellt das Unternehmen den ersten Ottomotor Koreas her, einen Benziner mit 2,0-l-Hubraum. In diesem Jahr geht Kia auch an die Börse.

Ein Jahr später läuft dann der erste koreanische PKW vom Band, der Kia Brisa. Die Pick-up-Version des Kia Brisa wird 1975 zum ersten koreanischen Exportauto. Ein Jahr darauf übernimmt Kia den Konkurrenten Asia Motors, ein 1965 gegründeter südkoreanischer Hersteller von Geländewagen, LKW, Bussen, speziellen militärischen Fahrzeugen, Motoren und anderen Kfz-Komponenten. Auch den ersten koreanischen Dieselmotor baut Kia 1978. Im folgenden Jahr nimmt der Hersteller dann die Lizenzfertigung der Modelle Peugeot 604 und Fiat 132 auf. Im Jahr 1981 wurde mit einem neuen Management die Grundlage für zukünftiges globales Wachstum geschaffen.
Mit dem Kia Bongo erfolgt zunächst eine Konzentration auf Nutzfahrzeugsparte. Von dem mit Mazda und Ford entwickelten Pride verkauft Kia ab 1987 fast zwei Millionen Fahrzeuge – ein Topseller ist geglückt. 1990 folgen die Umfirmierung in Kia Motors Corporation und die Eröffnung des hochmodernen Automobilwerks in Hwasung. 1992 glückt die Expansion nach Amerika und ein Jahr später auch nach Deutschland. Speziell für Europa wurde zwischen 1995 und 1998 der Kia Sportage von Karmann in Osnabrück gebaut.

1998 gerät Kia in Folge der asiatischen Finanzkrise unter Insolvenzverwaltung und wird in die Hyundai Business Group übernommen. Ein Jahr später gelingt der Turnaround, Kia schreibt wieder schwarze Zahlen.

Mit der Verpflichtung von Peter Schreyer als Chefdesigner im Jahr 2006, vormals Kreativchef bei VW, setzt Kia auf europäisches Automobil-Know-how, was auch seinen Niederschlag in der Fertigung findet: 2006 hat das neue hochautomatisierte Kia-Werk in der slowakischen Stadt Zilina Produktionsstart.



Einzigartig ist Kias Herstellergarantie von 7 Jahren auf alle Neufahrzeuge. Der Kia cee’d erhielt ferner im Crashtest Euro NCAP die Bestnote „5 Sterne“. Zur IAA 2007 wurde die neue Europazentrale in Frankfurt eröffnet, in der auch das erste eigenständige europäische Kia Designzentrum seinen Sitz hat.

Aktuelle Produkte sind die Modelle der cee‘d Familie, der Kleinstwagen Picanto, die Kompaktmodelle Soul und Rio, die Vans Venga und Carens, die SUVs Sorento und Sportage sowie die Mittelklasselimousine Magentis.

Impressum